Aktien & Börse

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Griechenland-Angst

April 09, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein


neuer Höhepunkt erreicht…

Jetzt brodelt es so richtig. Dem beinahe insolventen Griechenland gelingt es nicht, die Märkte zu beruhigen. Kreditwürdigkeit im Keller. Bondinvestoren fordern die höchsten Risikoaufschläge seit dem Eintritt Griechenlands in die Euro-Zone. Kreditderivate legen deutlich zu. Und die eigene Bevölkerung holt, wie konnte man auch anders erwarten, ihr Geld von der Bank.

Keine Beruhigung bei der Finanzkrise in Griechenland in Sicht. Ganz im Gegenteil – neue Sorgen um die griechischen Finanzprobleme haben Investoren jetzt aufgeschreckt: Die Risikoprämie, welche Anleger für zehnjährige griechische Staatsanleihen gegenüber vergleichbaren Bundespapieren verlangen, erreichte am Dienstag eine Rekordhöhe von 408 Basispunkten. Der Spread war damit so hoch wie noch nie seit 2001, dem Beitritt Griechenlands zur Euro-Zone. Für eine zehnjährige griechische Staatsanleihe lag die Rendite bei stattlichen 7,02 Prozent.

Auch die Kosten um Staatsanleihen gegen einen Zahlungsausfall abzusichern stiegen besorgniserregend an. Kreditderivate (Credit Default Swaps, CDS) auf fünfjährige griechische Staatsanleihen kletterten laut Datendienstleister Markit um 56 Basispunkte und somit auf 400 und damit dem höchsten Stand seit Anfang Februar. Dadurch kostet es rund 400.000 Euro um Anleihen im Wert von 10 Mio. Euro ein Jahr lang gegen Ausfall zu versichern.

Spekulationen sind an der Tagesordnung. So ließ ein hoher griechischer Beamter verlautbaren: “Griechenland will seine Investorenbasis verbreitern, dadurch sollen Schwellenländer-Fonds ebenso wie andere Investoren angelockt werden.” Und ein hochrangiger Banker in London meinte dazu Folgendes: “Griechenland wird seit einiger Zeit wie ein Schwellenland gehandelt. Die Entscheidung, sich nun so zu vermarkten, sei sinnvoll, da viele europäische Fonds nervös sind, was Investitionen in Griechenland angeht”.

Das Land zieht damit die Konsequenzen aus der zuletzt geringen Nachfrage europäischer Anleger. Auf Schwellenländer spezialisierte Anleger kaufen nur Verbindlichkeiten, die eine hohe Rendite abwerfen. Das trifft auf griechische Anleihen zu – der schuldengeplagte Staat muss derzeit sogar mehr Zinsen zahlen als viele Schwellenländer: Die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen liegen um die 6,5 Prozent. Im Vergleich dazu, Brasilien zahlt beispielsweise auf vergleichbare brasilianische Papiere lediglich 4,9 Prozent, Mexiko 4,8 Prozent und Polen 5,5 Prozent. Ungarn, welches von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Milliarden gestützt wird, zahlt 6,6 Prozent und somit in etwa so viel wie Griechenland.

Weitere Berichte zu diesem Thema folgen in Kürze.

Sequenzhandel

August 23, 2010 Von: admin Kategorie: Tipps und Tricks

Die Sequenzhandel Strategie

tradingsystem-sequenzhandel
Es gibt viele Bücher über das Thema „Erfolgreich mit Aktien“ aber meist stellt sich am Ende heraus, dass mehr notwendig ist, um wirklich den
Tradingerfolg sehen zu können. Den meisten Tradern fehlt es einfach an einem gut funktionierenden Tradingsystem,
bei dem genau beschrieben wird, wann man einsteigen soll, wann man aussteigen soll und wie viel des eigenen Kapitals eingesetzt werden soll.
Diese sind, wie auch auf unserer Webseite beschrieben, die eigentlichen Faktoren des Erfolges.Ein Ebook, dass sich diesem Thema annimmt, ist
Die Sequenzhandel Strategie
von Franz und Uwe Hartmann.Das Ebook beschäftigt sich dabei mit folgenden 5 Bausteinen: der Handelsmethode, der
Kursprognose, den Einstiegstechniken, den Stopptechniken
(Ausstiegstechniken) und dem Kapitalmanagement (Money Management).Dies sind, wie bereits weiter oben beschrieben, die wichtigsten Punkte, ohne die eine Aktienstrategie auf Dauer nicht funktionieren kann.
Gerade das Eingehen auf das letzte Thema „Kapitalmanagement“ zeigt, dass
es die beiden Autoren verstanden haben, wie wichtig schon allein dieser Bereich für den Erfolg an der Börse ist.
Viele namhafte Börsenautoren behandeln das Thema Kapitalmanagement leider nur am Rande, vielleicht sogar mit der Absicht, nicht die wirklichen Erfolgsfaktoren, die für den erfolgreichen Handel an der Börse gelten, zu verraten.
Sie lassen die meisten Trader immer noch in dem Glauben, dass das Wichtigste der richtige Einstiegszeitpunkt sei.Bei der Sequenzhandel Strategie sieht es da ein wenig anders aus.

Voraussetzung dabei ist es jedoch, dass die Aktie eine bestimmte Chartformation also Sequenz
aufweisen muss, damit es überhaupt zu einem Trade kommt. Ganz ähnlich wie bei unseren Signalen. Ohne diese Sequenz kann es nicht zum Kauf einer Aktie kommen.
Darum kann es auch möglich sein, dass bei einem Fehlen dieser
Sequenzen, es längere Perioden ohne Handel gibt.

Ein weiterer großer Teil des Ebooks umfasst der Übungsteil, bei dem das Gelernte an
echten Trades nochmal vertieft wird. Dieser Teil besteht immerhin aus 50 Seiten des 170 Seiten-Ebooks mit insgesamt 12 Fällen.

Auf den letzten Seiten des Ebooks wird gezeigt, mit welcher kostenlosen Onlinesoftware man die Sequenzen auf schnellste Weise auffinden kann und welche Onlinebroker man wählen sollte.

Hier eine kurze Übersicht über die Vor- und Nachteile des eBooks „Die Sequenzhandel Strategie“:

Vorteile:

  1. Es wird hier eine echte Handelsstrategie geboten, die systematisch aufzeigt, wie man Step by Step vorgehen muss.
  2. Dem Thema Kapitalmanagement wird in diesem Handelssystem eine tragende Rolle zugewiesen, da dies als einer der wichtigsten Bereiche für den Börsenerfolg erkannt wird.
  3. Selbst für Laien wird alles von Anfang an genau erklärt, ein Vorwissen ist im Prinzip nicht undbedingt notwendig jedoch von Vorteil
  4. Ein großzüguger Übungsteil vertieft und verinnerlicht das Handelssystem.
  5. Bei Beachtung der Regeln, kann das Tradingsystem langfristig zu positiven Renditen führen, es bedarf hierzu jedoch eines längeren Tests, um genauere Aussagen zu treffen.
  6. Bei Fragen kann man sich direkt per Email an die Autoren wenden, die einem gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Nachteile:

  1. Das Erkennen der Sequenzen kann für Börsenneulinge zu Beginn etwas Schwierigkeiten bereiten.
  2. Wenn keine Sequenzen vorliegen, kann die Strategie nicht oder nur nach einer gewissen Wartezeit verfolgt werden.
  3. Das Ebook ist mit 39,90 € eher im hochpreisigen Marktsegment anzusiedeln, wurde aber von ehemals 69,95€ bereits erheblich reduziert.

Darüberhinaus kann die Strategie nur dann wirklich zum Erfolg führen, wenn genaustens auf die
einzelnen Regeln geachtet wird, was ja beim Aktienhandel eines der schwierigsten Bereiche darstellt. Wer also keine Disziplin aufweist,
wird damit auch keinen Erfolg haben. Wer jedoch diese Hürde bereits gemeistert hat, dem wird trotz der genannten Nachteile ein
Handelssystem angeboten, mit dem es sich langfristig Geld verdienen lässt.

Hier geht es zu „Die Sequenzhandel Strategie“

Bei den Asiaten abgeblitzt

August 16, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Auch aus Asien schlägt dem Land Skepsis entgegen: Finanzminister Giorgos Papaconstantinou wolle “nach dem 20. April” bei US-Investoren für die neue Anleihe werben, im Gegensatz zu Plänen von Anfang des Jahres aber nicht nach Asien reisen, hieß es. Griechenland strebte damals an Investoren in den USA und Asien für eine Emission zu gewinnen, legte das Vorhaben aber auf Eis, nachdem Gerüchte aufkamen, China meide Verbindlichkeiten des Landes.
Die zunehmend verzweifelten Versuche der Griechen, frisches Geld aufzutreiben, belasteten am Dienstag erneut den Euro. Die Gemeinschaftswährung lag am Nachmittag 0,6 Prozent im Minus bei 1,3381 $. Der Euro verlor gegenüber 15 der 16 meistgehandelten Währungen.

Griechenland war mit seiner letzten Anleihe-Emission vorige Woche auf eine vergleichsweise geringe Nachfrage gestoßen. Dabei hatten die anderen EU-Staaten dem Land kurz zuvor finanzielle Unterstützung zugesagt für den Fall, dass es sich an den Kapitalmärkten nicht mehr refinanzieren kann. Auch der IWF soll an einer solchen Aktion beteiligt werden.

Wie Unterstützung für das Land konkret aussehen würde, ist allerdings unklar. Deutschland streitet derzeit nach Informationen der Financial Times mit anderen Mitgliedern der Euro-Zone darüber, wie viel Zinsen Athen im Ernstfall zahlen soll.
Die meisten Euro-Länder wollten den Hellenen laut EU-Kreisen Kredite mit Zinsen von 4 bis 4,5 Prozent anbieten. Das ist die Rate, die andere hoch verschuldete Euro-Staaten wie Irland und Portugal zahlen – und die Griechenland für sich einfordert. Deutschland hingegen pocht demnach darauf, dass der Staat 6 bis 6,5 Prozent zahlt und damit so viel, wie derzeit auf seine zehnjährigen Staatsanleihen fällig sind.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist darauf bedacht, den Eindruck zu vermeiden, Griechenland werde für seine Finanzpolitik nicht angemessen bestraft – zumal Hilfen für den Staat in der Bevölkerung äußerst unpopulär sind. Außerdem müsse die Regierung mit einem Veto des Bundesverfassungsgerichts rechnen, wenn sie sich auf günstigere Zinsen einlässt.
Die hohen Renditen, die Athen am Markt zahlt, drohen die Bemühungen um die Sanierung der Staatsfinanzen zu untergraben. Die Regierung will das Budgetdefizit mit einem drastischen Sparprogramm von 12,7 Prozent des BIP im Jahr 2009 auf 8,7 Prozent in diesem Jahr drücken.
Die Finanznachrichtenagentur Market News International berichtete indes, Athen wolle die EU-Hilfszusage nachverhandeln und erreichen, dass der IWF nicht beteiligt wird. Die Regierung habe sich über die mit einer solchen Unterstützung verbundenen Auflagen informiert und fürchte angesichts harter Schnitte politische und soziale Unruhen. In Regierungskreisen wurde das dementiert.